Springkraut Ep 2 Wo kommst du her – Transskript

Hallo und willkommen zur zweiten Episode von Springkraut, ich bin Oury. Thema heute ist die wunderschöne Frage „Wo kommst du her?“ und damit verbunden: Rassismus.

 

Es geht natürlich nicht darum, dass Leute einfach ganz harmlos fragen, wo man herkommt und dann mit einer Antwort, wie „München“ (beispielsweise) zufrieden sind, sondern es geht um diese wunderschöne Situation, die die meisten nicht-weißen Leute in Deutschland kennen, dass man gefragt wird, zum Beispiel auf der Straße von völlig fremden Leuten, auf irgendeiner Party und oft im Kennenlerngespräch von Ärzt*innen, von Verkäufer*innen, irgendwelchen random Leuten, die man im Alltag trifft, bis zu den Eltern von Freund*innen oder so, wo man denn herkomme und sich eben mit einer Antwort wie Stadt Xy nicht zufriedengegeben wird und dann halt immer kommt „Ja, aber wo kommst du eigentlich her?“ und auf die Antwort „Ja, eigentlich komm ich aus Bayern, aber ich bin hier hochgezogen“ kommt dann die Frage: „Ja, das meine ich doch nicht! Wo ist dein Heimatland?“

Ehm… Deutschland?“

Hä? Ja und wo kommen deine Eltern her?“ 

Deutschland.“ 

Aber wo kommen sie ursprünglich her?“ und so weiter.

Wie gesagt: Die von euch, die nicht weiß sind, kennen das.

 

Das ist eben… Leute verteidigen das immer mit „Das ist ja nur Interesse“ und so weiter und „Es ist einfach, weil das spannend ist und man möchte interessante Lebensgeschichten hören“. Find ich aus verschiedenen Gründen nicht okay, weil ich mein, die spannenden Lebensgeschichten… was für spannende Lebensgeschichten hört man denn da von random Leuten, die man vielleicht gerade auf einer Party sieht oder im Supermarkt? Welche spannenden Lebensgeschichten möchte man denn da gerade hören? Sowas wie: „Meine Familie ist von da und da geflüchtet und meine kleine Schwester ist auf der Flucht gestorben“ oder wie bei mir: „Meine Mutter ist irgendwie vor allen Dingen in Kinderheimen aufgewachsen und hat relativ viel Gewalt erfahren, weil sie Schwarz ist“ oder „Ich wurde meiner Familie weggenommen und irgendwie von Weißen aufgezogen und bla“ oder… also,

keine Ahnung, das sind jetzt irgendwelche random Beispiele, die auch nicht besonders gut durchdacht sind, aber was ich meine ist, teilweise sind diese Lebensgeschichten halt auch schmerzhaft und sehr persönlich. Das ist eigentlich halt auch der Part, den Leute daran spannend finden und es ist sehr bedenklich, weil unser Schmerz ist für euch halt irgendwie Spannung. Denkt da mal drüber nach und wie okay das irgendwie ist, von random Leuten zu verlangen, dass sie euch mal irgendwie so ein bisschen entertainen. Ich bin nicht deine Daily Soap!

 

Anstoß dafür, dass die Sache mit dieser Frage halt wieder irgendwie mehr an Fokus geraten ist oder zumindest auf Twitter jetzt viel wieder darüber geredet wird, war Dieter Bohlen, der irgendwie bei… ich weiß gar nicht, welche Show… „Deutschland sucht den Superstar“ oder irgendsowas… ein kleines Mädchen,

ein kleines, asiatisches Mädchen gefragt hat, wo sie herkommt und sie überhaupt nicht wusste, welche Antwort Bohlen da jetzt von ihr hören will. Die Antwort, die sie gegeben hat, war halt immer: “Aus meiner Heimatstadt, also in Deutschland“. Auch die Eltern kommen aus dieser Stadt und sie wusste überhaupt nicht, wohin die Frage zielt und war total verunsichert und stand eben auf der Bühne und all die weißen Leute im Publikum haben gelacht, während sie halt total verzweifelt ist und irgendwann dann eine Elternperson aus dem off gesagt hat: Thailand.

 

Und das hat halt eben viele von uns sehr bewegt und angesprochen, weil wir es halt eben kennen, dieses Gefühl von „auf dem Prüfstand zu stehen“ und halt aber auch irgendwie so expositioniert zu werden, exotisiert zu werden. Also wirklich tatsächlich auch… „Exotisch“ wurde oft benutzt, auch dann als Beschreibung für mich. „Das ist ja exotisch, das ist ja aufregend, bla“ und so weiter. Und halt ebenso… also, man fühlt sich auch als Objekt und es ist halt eben so dieses „Welche Antwort erwartet ihr?“. Und das ist halt eben auch oft einfach nicht so einfach: Wenn Leute mich fragen, wo ich herkomme, dann kann ich darauf eigentlich keine Antwort geben, die für die befriedigend ist, tatsächlich. Bei mir ist es halt eben so, meine Mama ist Schwarz oder gemischt, mein Opa ist Soldat gewesen nach Ende des Zweiten Weltkriegs, in Deutschland stationiert und wir wissen nicht, wer er war, wissen nicht, wie er aussah, wir wissen noch nicht mal mit Sicherheit, wie seine Abstammung ist, wo er herkam. Wir gehen davon aus, dass er Afroamerikaner ist/war, aber wir haben ihn nie gefunden. Das heißt, man weiß es nicht. Fest steht halt, er war nicht weiß. Fest steht auch, meine Mutter wurde immer deutlich zugeschrieben, als (in Anführungszeichen) „farbige“ Frau und hat auch ihr Leben so verbracht und auch vor allen Dingen in der Kindheit viel Gewalt erlebt deswegen. Das heißt, es ist halt einfach Teil ihrer Identität und es ist auch einfach Teil meiner Identität geworden. Auch durch zum Beispiel eben Fragen, wie „Wo kommst du her?“ und nicht akzeptieren, dass die Antwort halt eben [Heimatstadt] ist, sondern immer weiter fragen. Auch das hat mir immer schon gezeigt, dass ich halt eben nicht weiß bin, dass ich halt eben nicht „deutsch“ bin.

 

Natürlich bin ich Deutscher auf dieser legalen Ebene, die heißt, dass ich eine deutsche Staatsbürgerschaft hab. Und ich bin hier geboren und aufgewachsen. Aber in dem Sinne von wie „Deutscher“ meist verstanden wird, bin ich halt eben nicht Deutscher und das wurde mir halt eben immer auch gezeigt. Wenn ich jetzt sage, „Ich bin nicht Deutscher“, dann sag ich das ja, weil mir das immer gezeigt wurde. Ich habe das gelernt von den anderen, die das mir gelehrt haben. Das ist keine in dem Sinne irgendwie freie Entscheidung, dass ich halt denke, „Oh, ich habe keinen Bock, Deutscher zu sein und deswegen entscheide ich das jetzt so“, sondern es ist halt so dieses: mir wird und wurde das von außen signalisiert. Und es ist halt auch Teil meiner Identität einfach.

 

Aber wenn ich halt gefragt werde, „Wo kommst du her?“ kann ich nur „Deutschland“ sagen. Und wenn ich gefragt werde, „Wo kommt deine Eltern her?“ „Deutschland.“ Meine Mutter ist auch in Deutschland geboren / aufgewachsen. „Ja, wo kommen deine Großeltern her?“, muss ich sagen „die meisten aus Deutschland“ Dieses eine Großelternteil? „Wahrscheinlich aus den USA“. Das war’s. Und ansonsten kann ich halt nichts sagen… und das stimmt die nicht zufrieden. Auch wenn ich sage „Mein Opa ist wahrscheinlich Afroamerikaner gewesen oder ist es immer noch — ich weiß ja nicht, ob er noch lebt“, das stimmt die halt auch nicht zufrieden. Dann sind die so „Echt? Aber so siehst du gar nicht aus!“

 

Und really, ich hab oft solche Gespräche gehabt, wo Leute dann gesagt haben, „Ich dachte, du bist eher Türke oder kommst du aus dem Iran? Das würde ja viel besser passen, so wie du aussiehst!“ und ich bin so „ja, aber das ist halt nicht so“.

Und jetzt?

„Ja, aber vielleicht kannst du ja sagen — ohne Mist, das waren Gespräche, die ich geführt habe — vielleicht kannst du ja sagen, du bist Latinx oder kommst aus Indien, weil das würde einfach so viel besser passen!“ und ich immer so: „Wtf, Leute? ich kann doch nicht einfach sagen…- “ you know… wie absurd ist das dann bitte? Aber solche Gespräche hab ich wirklich geführt.

 

Leute sind nicht zufrieden damit zu hören, wenn ich sage, ich bin Schwarz, sie sind nicht zufrieden damit zu hören, wenn ich sage, meine Mutter ist Schwarz, sie sind nicht zufrieden damit, wenn ich sage mein Opa ist Schwarz, sie sind nicht zufrieden, wenn ich sage „gemischt“, sie sind nicht zufrieden, wenn ich sage, es ist unklar.

 

Und die Sache ist ja… deswegen bin ich halt auch immer so ein bisschen… Ich hab oft von Leuten gehört — auch von Schwarzen Aktivist*innen viel, allerdings meistens waren das schwarze Aktivist*innen aus dem US-amerikanischen Kontext, aber auch aus deutschen Kontexten — so Leute wie ich sind ja nicht Schwarz, weil das ja so weit verwässert ist, dass quasi, wenn man jetzt auf Gen-Anteile runterrechnet, ich ja quasi zum größten Anteil weiß bin. Der Punkt ist, das interessiert die aber nicht. Das interessiert ja nicht, wie viel… wie große Anteile meiner Familie weiß war, interessiert ja die Fragenden nicht. Die interessiert ja nur dieser eine Teil der halt eben nicht weiß war und die geben halt einfach keine Ruhe. Die hörtennicht auf, bist du dich komplett nackig gemacht hast, bis du ihnen alles erzählt hast. Inklusive aller mini-kleinen Details. Und sie möchten kein „Ja, ich weiß es nicht so genau“. Das möchten sie nicht hören.

 

Ich meine, ich bin jetzt dreißig. Ich habe akzeptiert, dass ich nicht weiß, was irgendwie genau die Geschichte war, wie mein Opa und meine Oma meine Mutter gezeugt haben. Habe ich akzeptiert, ist ja auch… geht wahrscheinlich vielen anderen auch so. Es wäre aber auch nicht so ein wichtiger Punkt für mich gewesen, wenn halt nicht immer die Frage nach meinem Opa gewesen wäre, wenn das nicht immer der Punkt gewesen wäre, wo Leute irgendwie super viel Interesse dran hatten und irgendwie so ein zentraler Punkt in meiner Identität. You know? Weil er halt der ist, der mich zu jemanden gemacht hat, der nicht weiß ist.

 

Aber ich weiß halt nicht, wie es abgelaufen ist. Und Leute wollen‘s aber immer genau wissen und sie sind nicht zufrieden mit… sie sind nicht zufrieden mit der Wahrheit. Sie sind mehr zufrieden, wenn ich… Manchmal habe ich gelogen. Damit waren sie mehr zufrieden, wenn es in ihre Idee passt, wie sie mich einordnen, dann sind sie so, „ah okay, gut!“. So und dann hören sie wenigstens auf zu fragen, mich zu nerven und aufdringlich zu sein.

 

Aber genau dieser Punkt von meiner Identität und meiner Familiengeschichte ist halt auch ein sehr schmerzhafter Punkt für mich und meine Mutter und überhaupt. Ich hab auch nicht Bock, da immer so viel darüber zu reden, einfach schlichtweg. Und schon gar nicht mit irgendwelchen fremden Leuten, einfach mal nur mal so. Deswegen ist es einfach super unhöflich, diese Frage immer zu stellen. Weil es eben keine einfache Antwort darauf gibt. Aber auch insgesamt. Letzten Endes, der Othering-Effekt ist so oder so da. Du wirst zu jemand anders gemacht. „Wo kommst du her?“ und bei weißen Leuten wird „München“ akzeptiert, bei dir halt eben nicht. Dir wird gesagt, “Jemand wie du kann nicht deutsch sein.“ Das ist immer die Aussage dabei: „Jemand wie du kann nicht deutsch sein.“

 

Auch ganz lustig: Ich habe mal einen Menschen im Hundepark getroffen und die Person hat mich angesprochen und war dann halt so, „Wo kommst du her?“ und ich war halt so… (ich war auch genervt) …und ich war halt so, „Ja, ich weiß, man sieht mir das nicht an und ich weiß, das glaubst du mir bestimmt nicht, aber bin einfach Deutscher. Ich kann dir nicht viel Besseres sagen, lange Geschichte und alles, aber nicht, dass ich stolz drauf bin“. Und er war so „Ey Bruder, alles gut! Ich wollte wissen, aus welchem Stadtviertel du kommst. Aber ich weiß, was du meinst. Für die Deutschen wirkst du einfach nie Deutscher sein“ und ich fand… Das hat es so auf den Punkt gebracht. Das war so ein krasser, intensiver Moment für mich, einfach weil er das halt auch kannte und… ja. Ich glaube halt einfach… und deswegen tut’s mir halt auch weh zu lesen, wenn Weiße irgendwie schreiben, dass ist doch alles nur Interesse und alles nur nett gemeint. Schön. Schön, dass es für dich interessant und nett gemeint ist. Für andere halt nicht. Für andere ist es halt immer wieder eine Erinnerung. Eine Erinnerung, dass du nicht ganz dazu gehörst.

 

Und noch ein Ding: Ich kenn einige Leute, die das anders sehen. Die finden, dass die Nachfrage nur total freundlich ist. Einige Black People of Color, also Schwarze Leute und People of Color, die sagen, „das ist doch nur nett“ und die auch sagen, sie sind froh, wenn Leute sie nett und interessiert danach fragen, anstatt gleich von vorneherein scheiße zu sein. Dass sie da halt finden, dass das kein Rassismus ist. Meine Mutter sieht das auch so, die ist auch so „das ist doch kein Rassismus! Solange die nett fragen, ist doch alles gut“. Und ja, das kommt daher, dass meine Mutter halt auch zum Beispiel, glaube ich, ganz andere Sachen gewöhnt ist und das ist so ein Überlebensmechanismus, wenn man die ganze Zeit ausblenden muss, wie feindlich alles ist. Ich denke, dass ist ein Überlebensmechanismus dann zu sagen, „Ja, aber das ist doch noch kein Rassismus“ und… Ich respektiere das halt, das wollte ich eigentlich sagen. Ich respektiere das und gerade wenn B_PoC das halt sagen. Das Ding ist halt, wenn ihr jetzt jemanden kennt und mit der Person drüber gesprochen habt und die Person sagt „aber ich finde es total nett!“ Ist ja schön. Dann heißt es aber trotzdem nicht, dass ihr jede Black Person/Person of Color, die auf der Straße trefft, fragen könnt. Weil für viele Leute, ist es halt nicht schön und auch das ist voll ok.

 

Ich denke, das war’s. Vielen Dank für’s Zuhören und ich hoffe, das war irgendwie nett oder interessant oder relatable oder so. Schaltet auch nächstes Mal wieder ein, wenn es heißt: Springkraut.

Genau, lol, tschüss.

 

 

Dieses Transkript wurde erstellt von @raqueleven (Twitterhandle). Vielen Dank dafür ❤

Das Transkript zur 1. Episode „Neurodiversität“

Ja, hallo und willkommen zur ersten richtigen Episode von Springkraut. Ich bin Oury.

Ich wollte gleich mal von Anfang an sagen: bei dieser Episode wird es vermutlich mehr äh’s und Versprecher und so geben als bei der 0-Nummer, weil, ich muss zugeben, ich die etwa 10 Mal aufgenommen habe, geskriptet. Das ist aber eigentlich nicht mein Plan das jetzt bei jeder Episode so zu machen. Ich versuche also diese Episode mehr oder weniger ungeskriptet – was heißt mehr oder weniger – ungeskriptet zu machen. Ich habe ein ganz kleines bisschen Stichpunkte. Und ich will halt aber nicht so unglaublich viel schneiden, erstens weil das super viel Arbeit ist und zweitens habe ich halt echt das Problem, dass ich mich immer im Detail verliere und dann halt nicht aufhören kann. Tendenziell habe ich dann das Bedürfnis, dass es halt ganz perfekt wird, und schneide dann jedes mini kleine Blubbel-Dings raus und das ist halt nicht so gut. Und ich habe ja eh schon Probleme das hinzukriegen, wegen exekutiver Dysfunktion und so, und deswegen versuche ich halt nicht so viel zu schneiden.

Also das erstmal dazu.

Was ich auch noch sagen wollte war: ich nehme die Podcasts jetzt noch über mein Handy auf. Ich habe schon geplant mir irgendwann mal ein Mikrofon zu leisten, aber bis jetzt läuft es über mein Handy. Und ich würde mich grundsätzlich freuen über Rückmeldungen zur Soundqualität insgesamt. Also wie ist das Handymikrofon, könnt ihr mich gut verstehen, aber auch dazu wie ich spreche und ob es gut verständlich ist und so. Weil, für mich ist das schwer, ich habe es ja schon mal gehört. Ich weiß ja was ich gesagt habe und so, für mich ist das schwer zu sagen wie gut das verständlich ist. Deswegen freue ich mich sehr über Rückmeldung.

Und ich muss noch was richtig stellen zu der 0-Nummer. Vielen Dank an meinen Vater, der meine 0-Nummer gehört hat und mich darauf hingewiesen hat, dass der lateinische Name von Springkraut Impatiens noli-tangere ist und nicht Impatiens noli-tangens. Weil tatsächlich wäre wohl auch noli-tangens lateinisch grammatikalisch richtig, aber es heißt eben Impatiens noli-tangere. Und „noli“, hat mein Vater mir erklärt, heißt „ich will nicht“, also „ich will nicht anzufassen“. Ich würde es übersetzen mit „ich will nicht angefasst werden“, aber ich habe auch überhaupt keine Ahnung von Latein.

Okay, dann fangen wir mal an mit dem Thema von der heutigen Episode. Und zwar wollte ich eine Einleitung geben zum Thema Neurodiversität.

Erstmal: was ist Neurodiversität überhaupt? Neurodiversität meint, dass menschliche Gehirne, bzw. die Art wie menschliche Gehirne funktionieren, unterschiedlich sind, also divers. So ähnlich wie der Begriff Diversität ja auch sagt, dass alle unterschiedlich sind und unterschiedlich verortet sind und so weiter. Neurodiversität meint eben: alle Gehirne funktionieren unterschiedlich.

Die Neurodiversitäts-Bewegung hat sich in den 90er Jahren aus Online-Gruppen von Autist’innen entwickelt. Und der Ansatz dabei war halt, dass Variationen in der Funktionsweise des Gehirns nichts weiter als ein Teil menschlicher Diversität sind und völlig okay, also einfach nur verschiedene Seins-Arten. Und deswegen halt auch eben Autismus z.B., als eine von unterschiedlichen Seins-Arten, weder eine minderwertige Art und Weise zu sein ist, noch, dass Autist’innen „falsch“ sind und man ihre Art zu sein korrigieren muss. Dass sie auch keine Krankheiten sind sondern einfach eben nur Arten zu sein.

Die Prägung des Begriffs Neurodiversität wird Judy Singer zugeschrieben, einer autistischen Sozialwissenschaftlerin aus Australien. Aber der erste, der den Begriff in einem Artikel benutzt hat, war Harvey Blume. Der hat Judy Singer aber nicht dabei erwähnt.

Soviel erstmal zum Begriff. Unter dem großen Überbegriff Neurodiversität laufen noch Unterbegriffe die wichtig sind und ich lese die jetzt einfach erstmal vor und werde die dann danach noch erklären. Also einmal die Neurodiversitäts-Bewegung, die ich gerade schon erwähnt habe, dann noch neurodivergent, bzw. Neurodivergenz, neuroatypisch, neurotypisch, Neurominderheit, neurodivers und allistisch.

Ich fange jetzt einfach mal an diese Begriffe zu erklären und ich habe halt hier die Definition vom Neurodiversitäts-Symposium (ich habe das unten verlinkt). Die schreiben halt (ich les das einmal auf Englisch vor):

Neurodiversity is a concept where neurological differences are to be recognized and respected as any other human variation, these differences can include those labelled with: dyspraxia, dyslexia, attention deficit hyperactivity disorder, dyscalculia, autistic spectrum, Tourette-Syndrom and others. For many autistic people neurodiversity is viewed as a concept and social movement that advocates for viewing autism as a variation of human wiring rather than a disease. As such, neurodiversity activists reject the idea that autism should be cured, advocating instead for celebrating autistic forms of communication and self expression and for promoting support systems that allow autistic people to live as autistic people.“

Und ich versuche das einmal zu übersetzen:

Neurodiversität ist ein Konzept, das eben aussagt, dass neurologische Unterschiede wahrgenommen und respektiert werden müssen, genauso wie jede andere menschliche Variation. Diese Unterschiede können Leute einschließen die Dyspraxia haben, Dyslexia, ADHS oder Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitätsstörung, Dyskalkulie, das autistische Spektrum, Tourette-Syndrom und andere. Viele autistische Leute sehen Neurodiversität als ein Konzept und eine soziale Bewegung, die sich einsetzt dafür, dass Autismus als Variation der menschlichen „Wiring“ – im Sinne von Verkabelung des menschlichen Gehirns – anzusehen, und eben nicht als eine Krankheit. Deshalb lehnen viele Neurodiversitäts-Aktivist’innen die Idee ab, dass Autismus geheilt werden sollte, und setzen sich stattdessen dafür ein autistische Arten und Weisen der Kommunikation zu feiern, genauso wie autistische Arten und Weisen des sich-selbst-ausdrückens, und sie unterstützen Systeme die autistischen Leuten Möglichkeiten geben als autistische Leute zu leben.

Ich hoffe das war eine okaye Übersetzung und nicht zu stotterig. Also wo es da letzten Endes drum geht, ich fass das nochmal kurz zusammen, ist, dass „Autist’innen sollen sie selbst sein dürfen“ das Ziel sein soll, im Gegensatz dazu wie es halt jetzt gerade läuft, wenn man sich ABA anguckt und so weiter. Da geht es ja immer darum Autist’innen anzupassen an die neurotypische Gesellschaft (ich erkläre das Wort gleich nochmal) und zwar egal wie viel es sie kostet. Also auch wenn sie das völlig kaputt macht, sollen sie sich gefälligst anpassen. Und das ist eben genau der Unterschied. Das Neurodiversitäts-Konzept sagt halt quasi, erstens: alle Leute mit Gehirnen die unterschiedlich funktionieren sind gleich wertvoll und auch alle unterschiedlichen Arten und Weisen wie Gehirne funktionieren sind gleich wertvoll; und zweitens: Leute sollen halt einfach so sein dürfen wie sie sein wollen oder viel mehr so wie sie schon sind. Genau. Ich habe ja schon von Anfang an gesagt, Neurodiversität, dieses Konzept, kommt halt aus der autistischen Community, hat aber sehr schnell auch andere Leute mit eingeschlossen. Im Neurodiversitätskonzept, also wenn man sagt „die Gesellschaft ist neurodivers“ oder „eine Gruppe von Menschen ist neurodivers“, dann sind alle Leute mit gemeint.

Vielleicht erklär ich jetzt einfach gleich mal neurotypisch und neuroatypisch, bzw. neurodivergent. Also neurotypisch bezeichnet quasi den als normal gesetzten Mainstream – und ich sag das als normal gesetzt, weil, so wie ich den Begriff normal verstehe, bedeutet es in meinem Kopf übersetzt, „einer Norm genügend“. Und die Norm ist halt, so wie ich den Begriff interpretiere, gesetzt. Also es geht nicht unbedingt um Mehrheiten und Minderheiten. Das wird halt oft gesagt, „der Durchschnitt der Leute sind so und so und das ist die Norm“, das stimmt aber ganz oft gar nicht. Als Beispiel was ganz einfaches: es wird z.B. als Norm gesetzt, dass alle Leute gerade Zähne haben und deswegen müssen alle Leute, die keine geraden Zähne haben, Zahnspange tragen. Dabei haben die allermeisten Leute keine geraden Zähne, das heißt der Durchschnitt der Leute hat keine geraden Zähne. Wenn die Norm immer der Durchschnitt wäre, wäre die Norm: „die Zähne sind nicht gerade“. Die tatsächliche Norm ist halt aber: „gerade Zähne“. Und Leute werden so hingebogen sozusagen, dass sie dieser Norm entsprechen und genauso ist das halt mit anderen Normen meiner Ansicht nach auch. Also, es wird gesellschaftlich gesehen eine Norm gesetzt wie Leute zu sein haben, sodass sie normal sind, im Bezug auf ihre neurologische Funktionsweise oder im Bezug darauf wie ihr Gehirn funktioniert. Und alle Leute die halt dieser Norm nicht entsprechen werden dann als behindert und/oder psychisch krank bzw. abweichend spezifiziert. Und Leute die dieser Norm entsprechen sind halt neurotypisch in diesem Neurodiversitätskonzept.

Leute die dem nicht entsprechen oder deren Gehirn anders funktioniert als die Gehirne der als Norm konstruierten Art und Weise wie Gehirne funktionieren, die sind neurodivergent. Beziehungsweise auch neuroatypisch. Ich weiß nicht genau was der Unterschied zwischen diesen beiden Begriffen ist, ich benutze die austauschbar. Also neurodivergent und neuroatypisch. Leute haben unterschiedliche Vorlieben was das angeht.

Also weiter zu den Wörtern, die ich erklären wollte.

Wir haben jetzt neurotypisch, neuroatypisch und neurodivergent schon gemacht. Neurodivergenz ist halt einfach nur das Abweichen von der Norm. Es ist einfach nur das Hauptwort zu dem Adjektiv neurodivergent. Also ich kann z.B. sagen: „Meine Neurodivergenz führt dazu, dass …“ oder so. Die Neurodiversitäts-Bewegung, habe ich ja am Anfang schon gesagt, also das ist halt eben die soziale Bewegung von Leuten die halt genau dieses Konzept unterstützt oder verteidigt oder verbreitet.

Dann gibt es noch den Begriff Neurominderheit, im Englischen neurominority. Eine Neurominderheit ist z.B. autistische Leute, weil sie halt eben von der Mainstream-Norm wie ein Gehirn zu funktionieren hat abweichen. Dann sind z.B. autistische Leute eine Neurominderheit und z.B. Leute mit Down-Syndrom sind eine andere Neurominderheit. Beide sind neurodivergent, aber unterschiedliche Neurominderheiten.

Neurodivers ist irgendwie das Adjektiv, wie heißt es in normal-Sprache …, neurodivers ist einfach nur das beschreibende Wort zu Neurodiversität. Also eine Gruppe von Leuten, die komplett gemischt ist, wo irgendwie Leute dabei sind deren Gehirnfunktionsweise dem Mainstream entspricht und welche deren Gehirne dem nicht entsprechen, und vielleicht dann noch autistische Leute, bipolare Leute, Leute mit Down-Syndrom, Leute mit ADHS und so weiter – dann ist die Gruppe neurodivers. Und es wäre schon eine Gruppe neurodivers von, was weiß ich, zwei neurotypischen und einem ADHS-ler oder so, dann ist die Gruppe schon neurodivers. Aber eine Gruppe von Autist’innen wäre zum Beispiel nicht neurodivers, weil sie halt den selben Neurotyp quasi haben. Und es kann sowieso immer nur eine Gruppe von Menschen neurodivers sein, ein einzelner Menschen kann nicht neurodivers sein. Das geht nicht, weil Diversität heißt ja quasi Unterschiedlichkeit. Also der Unterschied zu neurodivers wäre wahrscheinlich, schätze ich mal, neurohomogen.

Das letzte ist noch allistisch, was ich noch erklären will. Allistisch heißt „nicht autistisch“ und allistisch sind halt neurotypische Leute, aber halt auch z.B. bipolare Leute sind auch allistisch oder Leute mit Down-Syndrom sind auch allistisch, obwohl sie neurodivergent sind, sind sie allistisch. Das wollte ich noch mal auch erklären, dass viele Leute das irgendwie durcheinander bringen. Also sie benutzen halt neurotypisch um zu sagen „nicht autistisch“, was halt auf Leute tendenziell oft ausschließend wirkt die halt nicht autistisch sind, aber eben auch nicht neurotypisch.

Jetzt kommen wir zu einem Punkt der, denke ich, für viele Leute irgendwie so der Hauptpunkt bei dem Thema ist. Wer ist denn eigentlich neurodivergent? Wie gesagt, es fing halt an sich dieses Konzept auszubilden in der autistischen Community, und ganz zu Beginn war tatsächlich erstmal das Konstrukt: neurodivergent waren Autist’innen und neurotypisch waren der Rest. Und dann kamen ganz schnell andere Leute noch dazu und das geschah, so wie ich das verstanden habe, in Häppchen. Erst kamen ADHS-ler’innen dazu und dann wurde es geöffnet für Leute mit quasi angeborenen Sachen, angeborenen Andersheiten wie Dyspraxie, Dyslexie, Dyskalkulie, Down-Syndrom, ADHS, Bipolarität und so. Ich kann sie nicht jetzt alle aufzählen weil es gibt viele.

Damit fing es an und dann wurde darüber diskutiert, dann wurde es erweitert darauf, dass halt auch Leute mit erworbenen Abweichungen neurodivergent sind. Zum Beispiel Leute die einen Unfall hatten und deren Gehirn beschädigt wurde, also wo sich das Gehirn durch einen Unfallschaden verändert hat, oder wenn sich das Gehirn verändert z.B. durch Substanz-Einnahme, Drogen und so, oder später auch nicht angeborene psychische Krankheiten wie z.B. Depressionen. Die Sache ist ja auch, das sag ich jetzt dazu, dass man bei Depressionen nicht so genau weiß, wenn jetzt jemand eine Depression kriegt, woran das liegt. Ob z.B. Leuten das angeboren ist, dass ihnen das eher passiert, oder ob es halt quasi nur durch ihre Lebensumstände verursacht wird oder so ein bisschen Pech ist. Das weiß man halt alles nicht so genau und es gibt schon ja auch Leute, vor allem mit wiederkehrenden Depressionen, wo man relativ davon ausgehen kann, dass es angeboren ist. Oder halt durch ein frühes Trauma verursacht. Und Traumafolgen gehören auch zu den Dingen, die halt Neurodivergenz auslösen können. Und zwar sowohl die Folgen eines physischen Traumas, quasi des Gehirns wie gesagt bei einem Unfall, als halt auch eines psychischen Traumas im Sinne von man hat schlimme Sachen erlebt und dadurch ändern sich die Arbeitsweisen des Gehirns.

In diesem Punkt gibt es dann tatsächlich auch Definitions-Uneinigkeiten. Manche Leute sagen, also manche autistischen Leute oder manche Leute aus der Neurodiversität-Bewegung sagen: „ja aber so Leute die nur mal ne Depression haben, gehören jetzt nicht dazu, die sind trotzdem neurotypisch“ und andere sagen: „nee natürlich gehören Leute die mal nur ne Depression haben auch dazu, weil deren Gehirn ja trotzdem nicht, in Anführungszeichen, „normal“ ist, also nicht der Norm entsprechend funktioniert, also gehören sie auch dazu“. Das ist ungefähr meine Meinung. Also ich bin ja eh nicht so für Gatekeeping, und meine Meinung ist halt: alle Leute, deren Gehirn nicht funktioniert wie das „normale“ gehören dazu. Also auch Leute die „einfach nur mal“ (denkt euch Anführungsstriche dazu) „depressiv sind“, sind neurodivergent. Und das ist auch die Meinung von ASAN.

ASAN ist, soweit ich weiß, die größte autistische Selbstorganisation und, oh, ich habe das jetzt nicht recherchiert, weil ich nicht wusste, dass ich das sagen muss, aber soweit ich weiß sind die US-amerikanisch. Ich glaube es gibt auch eine britische Variante, ich glaube es gibt keine deutsche Variante. Ich müsste das erst nochmal recherchieren. Wenn es euch interessiert, schreibt es in die Kommentare oder schreibt mir auf meinem Twitter-Account. Der ist übrigens @xOuryx. Da könnt ihr mir halt auch gerne Rückmeldung geben zur Soundqualität.

Aber schreibt mir auch da ob euch das interessiert, ob ihr mehr über ASAN wissen wollt, dann kann ich das auch noch mal genauer recherchieren und dann noch mal genau erzählen. Aber die sind halt eben auch so, dass sie sagen: Ja, wir öffnen den Neurodivergenz-Begriff sehr weit auf mehr oder weniger alle Leute, deren Gehirnfunktionsweise von der gesetzten Norm abweicht.

Ja, ich denke das war was ich dazu sagen wollte.

Also, ich sage auch jetzt hier noch mal: wenn ihr Fragen habt oder euch da irgendwas gefehlt hat, schreibt es mir in die Kommentare oder schreibt mir auf meinem Twitter-Kanal.

Ja, ähm …

Es gibt ja viele Leute die immer mal so erwähnen, dass sie Probleme haben Gespräche zu beenden oder Podcasts oder Videos oder so … ich kann das auch nicht so gut, also, ähm.

Ich sag einfach mal ciao ciao und winke euch ins Handy. Tschüss!

 

Ganz ganz vielen Dank an @SehrysFlausch für dieses mega tolle Transkript!

Das Transkript zur Nullnummer von Springkraut

Hallo und willkommen zur Nullnummer von „Springkraut“ dem neuen Podcast in dem ich, über alles Mögliche rund um Be_hinderung, Rassismus queer Kram und banale Alltagsthemen aus meinem Leben reden will.

Ich bin Oury, ich bin ein neurodivergenter, be_hinderter trans Mann und eine B_PoC.

In der Nullnummer wollte ich euch kurz erzählen, was es mit dem Namen „Springkraut“ auf sich hat, was ich für den Podcast so plane, bzw., was euch hier so erwartet

Also fangen wir an mit dem Namen. Ich hab mir sehr schwer getan, einen auszusuchen und ohne Hilfe von meinen tollen Twitter Follower‘innen hätte ich wohl noch viel länger gebraucht. Da hab ich einen Poll mit 3 Namensideen gepostet und Springkraut hat gewonnen. Entscheidungen treffen ist übrigens etwas was mir insgesamt schwer fällt. Ich kam auf den Namen weil Springkauf sowas wie eine Lieblingspflanze von mir ist. Also eigentlich handelt es sich um eine Pflanzengattung, die um die 1000 Arten umfasst. Der wissenschaftliche Name ist „Impatiens“ was übersetzt „ungeduldig“ bedeutet. Das große Springkraut, das in unseren Breiten ziemlich häufig ist und gelbe Blüten hat trägt den lateinischen Namen Impatiens noli-tangere. Im Volksmund heißt es auch „Rühr mich nicht an“. All diese tollen Namen kommen daher, dass die Samenkapseln des Springkrauts wenn sie reif sind bei der kleinsten Berührung platzen und die Samen dabei weit weggeschleudert werden. Das fühlt sich an den Fingern total toll an und ist ein Lieblingsstim von mir seit Kindertagen. Das Drüsige Springkraut, das violette Blüten hat und an halbschattigen feuchten Orten zu finden ist, riecht zusätzlich dazu auch noch ziemlich gut. In meiner Kindheit wurde es zu meiner Freude auch gerne in Gärten zur Dekoration genutzt.

Ich fand es total schön, für den Podcast den Namen von einer so gemochten und für mich positiv besetzten Pflanze zu benutzten. Außerdem hat das Springkraut für mich etwas sehr widerständiges, dadurch, dass es auf das Angefasstwerden reagiert, im Gegensatz zu den meisten Pflanzen.

Das wird mein erster Podcast und teils werde ich selbst auch erst im Laufe der Zeit rausfinden, wo es so hingehen soll. Ich kann mir jedenfalls sehr viel vorstellen. Ich habe Lust, Themen mehr in der Tiefe zu diskutieren, als das auf Twitter geht. Ich habe Lust mir Fragestellungen und Konzepte im Hinblick auf die Geschichte anzugucken. Wie z. B. Be_hinderung und Arbeit in Deutschland. Ich habe aber auch Lust, tolle Leute zu verschieden Themen interviewen. Und ich könnte mir ehrlich gesagt noch viel mehr vorstellen, aber wie gesagt, das wird sich zeigen.

Momentan ist der Plan, monatlich eine neue Episode rauszubringen. Aber vor allem das kann ich nicht sagen. Als Spoonie mit immer wieder spontanen, auch längeren Ausfallzeiten muss ich euch vorwarnen, dass ich unter Umständen keine Regelmäßigkeit einhalten kann. Aber ich werde mich jedenfalls bemühen. Und wer weiß, vielleicht klappt es ja sogar?

Eigentlich wollte ich mich noch ein bisschen mehr vorstellen, aber ich weiß gar nicht, was ich noch groß erzählen soll. Die Sache mit dem Podcasts war eine von den vielen fixen Ideen die ich öfter mal hab. Evtl. liegt das an meinem ADHS-Brain. (Seit einigen Monaten hab ich eine offizielle Diagnose) Eigentlich ist es halt so, dass meine neue Liebe ganz viel Podcasts hört und mich damit angefixt hat. Naja und dann dachte ich, warum nicht selber einen machen.

Ich hatte es vorher schon mal mit einem Youtube-Kanal und Videos versucht, das aber nicht wirklich durchgehalten. Ich hoffe, dass das diesmal anders wird.

Achja, mein Twitter-Account ist @xOuryx und ich freue mich dort über Feedback, Fragen, Kritik, Anmerkungen, etc. zum Podcast. Oder ihr könnt euch dort auch einfach mit mir unterhalten.

Ja, das war‘s erst mal mit der Nullnummer.

Also bis bald und auf Wiederhören. (ich winke ins Mikro)